Mittwoch, 16. Mai 2012Erst Durchlaufquote - FPY - First Pass Yield
Diese Produktionskennzahl liegt primär ein Augenmerk auf die Qualität der Ausbeute. Jeder Unternehmer bzw.. Unternehmen, möchte einen FPY von 100%, Ist aber Realistisch nicht zu bewerkstelligen. Zumindest nicht ständig. Eine Realistische Höhe sind > 95%.
Beispiel von 100 gefertigten Gut ist 1 Def bzw. benötigt eine Nacharbeit. Der FPY liegt jetzt bei 99/100 = 99% (99 Gutteile von 100 die wir eigentlich wollten). Problem bei der weiter Verarbeitung von den 99 Teilen gehen 2 Def bzw. zu Nachbearbeitung. Also 97/99 = 97.9% Beide Prozesse zusammen haben also FPYProzess1 * FPYProzess2 = 0,99 * 0,979 = 0,969 -> 96,9% Auch an diesem Beispiel erkennt man, dass die Vorgabe größer 95% nicht einfach ist bzw. eine Qualitative Herausforderung darstellt. Um diese Kennzahl aufnehmen bzw bewerten zu können, ist es unablässig, dass die Werker/innen die gefertigten Stückzahlen und die Schlachtteile erfassen. Dies sollte in einem definierten Zeitraum geschehen, meist in einer Stunde. Es macht in diesem Zusammenhang für die Nachverfolgung Sinn, dann die Werker/innen auch die Möglichkeit haben, woran das Problem liegt. Zum Beispiel - Anschlüsse zu kurz; Lötstellen nicht gelötet etc., Kunststoffteil bricht immer aus etc.. Um hier auch eine Abstellung der Qualitätsmangels zu erreichen und damit den FPY größer 95% zu bringen. Montag, 23. April 2012Nivellierte Produktion
Das Ziel einer nivellierten Produktion ist es, ununterbrochen eine Produktionskapazität zu halten. Die Zeitlich unterschiedlichen Kunden abrufe aus zu nivellieren. Dies ist vor allem uns speziell für die Automobilzuliefer Industrie von Bedeutung. Da hier alle Produkte auf "Just in time" und damit 0 Lagerhaltung, oder wie es auch heißt "Unser Lager ist auf der Straße", Kalkuliert sind. Fällt hier eine Lieferung aus, so kann es zum Bandstillstand kommen. Liefert man zu viel teile so kann es zu "Extra Kosten" kommen.
In der Produktion ist die Aufgabe der Teams und damit der Teamleiter, oder wie sie auch schon mal heißen Schichtführer oder Gruppenführer, die Aufträge so aus zu nivellieren, dass zur rechten Zeit die gewünschten Produkte fertig sind. Das hierzu eine gute Arbeitsvorbereiten, auch Arbeitsplanung bzw. Auftragsbearbeitung notwendig ist, versteht sich von selbst. Die AV hat hier die Mengen und Zeitgrobplanung für den Tag zu machen bzw das Wochen-Ziel zu beachten. Die Feingliederung müssen die Teams bewerkstelligen. Die Logistik ist ebenfalls ein Teil der für die reibungslose Zubringung der Aufträge mit dem Material in ausreichender Menge vorhanden ist. Ggf. kann auch mal ein Auftrag begonnen werden, dessen Material nicht vollständig in der Produktion einfließen kann. Voraussetzung hierzu ist aber, dass die Versorgung von Zulieferer unmittelbar vor Beendigung des Arbeitsschrittes in dem das Fehlmaterial gebraucht wird, angeliefert wird. Ansonsten droht ein Abriss des Produktionsprozesses und das kosten Geld. Bei einer Fertigung und ich nehme mal die der Elektronik, da hier die meisten Prozesse bis zum Fertigen Produkt innerhalb einer Firma und meistens auch an einem Standort vorkommen. Der Fertigungsprozess der Fertigungslinie kann so aussehen. ![]() Selbstverständlich sind je Prozess noch andere Prozesse zu Implementieren, oder andere Prozessläufe bei speziellen Produkten erforderlich. Ich möchte aber der Übersichtlichkeit halber dieses Grundstruktur nutzen. Wichtig ist, dass das Material fließt. Also nicht erst eine Arbeitsstation abarbeiten z.B. Bestücken, wenn diese Fertig ist, dann erst zum ICT etc. Das kann man unter Umständen dann einmal machen, wenn die Mitarbeiter Zahl nicht ausreicht um einen Durchfluss zu gewährleisten, da zu viele Urlaub haben und/oder der Krankenstand an diesem Tag vorliegt. Aber auch wenn mehr Produkte, vor allem kleinere Mengen die Produktion durchlaufen sollen. Die nicht immer Konstante Produkt Abnahmemenge des Kunden muss durch die Arbeitsplanung/Auftragslogistik geschehen. Diese muss jedoch auch die Machbarkeitszahlen der Produktion kennen. Es macht keinen Sinn dem Kunden eine Menge zu bestätigen, die ich nicht (und ich meine hier, unter keinen Umständen) einhalten kann. Z.B. Die Produktion fertig in normal Betrieb 1000 St. XYZ. Der normal Betrieb umfasst 3 Schichten also 24h. Die Zusage an den Kunde geht über 1050 Stück zum Nächsten Tag. Hier kann man durch geschicktes Auslasten der Pausen, Pausenverschiebung mit Pausenvertretung, durchaus 50 Stück mehr am Tag herausholen. Aber eine noch höhere Menge gilt als nicht machbar. Oft werden aber auch solche Zusagen getroffen, um den Auftrag überhaupt zu bekommen. Donnerstag, 12. April 2012KVP - Kontinuierlicher Verbesserungspozess oder „Jeden Tag ein bisschen Besser“
Die Instrumente des KVP liegen in vielfältigen Varianten so auch frei dem Motto „Fragen Sie jemanden, der sich damit auskennt“ kurz; Externe und Interne Audits. Sowie das Vorschlagswesen der Mitarbeiter aber auch Kunden Kritiken, Anmerkungen des Qualitätsmanagements.
Viele dieser Instrumente, sind und gibt es in fast allen Unternehmen, wenn nicht sind sie in der Einrichtung. Allerdings hapert es oft an einem wichtigen Punkt – Die Umsetzung. Auch lassen sich nicht alle Ideen Umsetzen, oder erreichen eine Adäquate Verbesserungspotenz. Hier sollte allerdings auch beachtet werden – „Auch klein Vieh macht misst“. Nur gibt es auch solche „Verbesserungsvorschläge“, die keine sind, da sie weder Einsparung, noch Vereinfachung oder als Vor-Stufe einer weiteren Verbesserung darstellen. Um aber dieses heraus zu finden benötigt man immer ein gewisses Kapital. Sei es durch eine Abteilung (oder neudeutsch; Focus Factory oder Profit Center) Vorschlagswesen oder einer Person, die sich neben der eigentlichen Arbeit um dieses Thema kümmert. Diese müssen aber an des Unternehmen angepasst werden, da auch die Qualität der Verbesserung abhängig ist von der Intensität der Untersuchung. Die wiederum muss im Einklang mit der Aufwendung zum Nutzen stehen. Oft werden sogenannte „Unternehmensberater“, also externe Audits durch geführt, deren Aufwand nicht im Verhältnis zum Nutzen steht. Grund ist nicht etwa die Unfähigkeit der Unternehmensberater, sondern vielmehr das Verhältnis der Kosten einer externen Firma zum Nutzen der Verbesserung. Da auch diese Veränderungen Überwacht werden müssen, also die Umsetzung durchgeführt werden, die häufig von internen Mitarbeitern dann durch geführt werden sollen. Hacken ist oft, dass die Gedankengänge der Unternehmensberater nicht so nachvollzogen werden können, wie es angedacht war, oder sich andere Probleme auftun, die noch zum Zeitpunkt des Audits unvorhersehbar war. Rückfragen müssen oft extra vergütet werden, womit der Bracke Event Point zwischen Kosten/Nutzen eher überschritten wird, als das man ihn günstigen Falles trifft. Also keine Verbesserungspozesse? Auch das ist Verehrend, denn Kosteneinsparen ist nicht nur die Devise derer, die sich daraus mehr Gewinne erhoffen, sondern auch deswegen, weil man ein Produkt im Konkurrenzkampf nicht verlieren möchte. Ausgenommen hiervon sind Luxusartikel, die aus Marken, Prestige und sonstigen Gründen keine echte Konkurrenz haben. Wenn ein Unternehmen es schafft seine Mitarbeiter sich an KVP zu engagieren, dann spart man viele Kosten aus externen Audits und der Gedanke an Kaizen wird eher Gelebt. Was auch eine wichtige Voraussetzung für das kontinuierliche gelingen von 5S ist. Eine wie ich meine gute Komponente für KVP ist die 7W-Checkliste: Was ist zu tun? Wer macht es? Warum macht er es? Wie wird es gemacht? Wann wird es gemacht? Wo soll es getan werden? Wieso wird es nicht anders gemacht?
(Seite 1 von 1, insgesamt 3 Einträge)
|
SucheCategoriesSyndicate This Blog |